Reparatur und Aufarbeitung von Gartenmöbeln aus Holz

Bestandsaufnahme: Was braucht dein Möbelstück wirklich?

Holzart erkennen und Zustand ehrlich bewerten

Ob Teak, Eukalyptus, Lärche oder Kiefer: Jede Holzart altert unterschiedlich im Freien. Prüfe Endholz auf Risse, teste Festigkeit mit dem Fingernagel und notiere lose Verbindungen. So triffst du fundierte Entscheidungen statt auf gut Glück zu arbeiten.

Werkzeug- und Materialliste ohne Übertreibung

Du brauchst nicht die ganze Werkstatt. Meist reichen Schleifklötze, Körnungen von 80 bis 240, Holzleim D4, Epoxidspachtel, Klemmen, Edelstahl-Schrauben, Öl oder Lasur. Plane Verbrauch realistisch ein und kaufe lieber hochwertig statt doppelt.

Sicher, sauber, nachhaltig starten

Arbeite im Schatten, nutze Atemschutz beim Schleifen und decke Pflanzen ab. Sammle Schleifstaub getrennt, entsorge alte Beschichtungen fachgerecht. Eine gut vorbereitete Arbeitsfläche schützt Möbel, Umwelt und deine Motivation gleichermaßen.

Stabilisieren: Lockere Verbindungen, Risse und morsche Stellen

Wacklelige Dübel und Zapfenverbindungen klemmen, altes Leimfett entfernen, neu mit wasserfestem D4-Leim verleimen und sauber pressen. Achte auf rechtwinklige Ausrichtung, damit der Stuhl später nicht kippelt, sondern angenehm ruhig steht.

Vorbereitung der Oberfläche: Der Weg zur perfekten Basis

Alte Beschichtungen schonend entfernen

Dickschichtlacke lassen sich mit Schaber und Heißluft zähmen, dünne Lasuren meist abschleifen. Vermeide aggressive Abbeizer im Garten, arbeite kontrolliert und folge der Maserung. So schützt du die Holzsubstanz und sparst spätere Korrekturen.

Schleifen in sinnvollen Stufen

Beginne grob, steigere dich fein: 80, 120, 180, optional 220. Nutze Schleifklotz an Kanten, Schwingschleifer auf Flächen und weiche Pads an Rundungen. Staub regelmäßig abwischen, damit keine Körner Kratzer ziehen oder das Finish trüben.

Staubfreiheit für optimale Haftung

Nach dem Endschliff gründlich absaugen, mit leicht angefeuchtetem Tuch wischen und kurz ablüften lassen. Staubfreie Poren sorgen dafür, dass Öl, Lasur oder Lack gleichmäßig einziehen, besser haften und später schön samtig wirken.
Öl betont die Maserung und lässt Holz atmen, verlangt aber regelmäßige Auffrischung. Dünnschichtlasuren schützen dezent und flexibel. Lacke bieten starken Schutz, brauchen jedoch penible Vorbereitung. Denke an Sonne, Regen und Nutzungsfrequenz.

UV-Filter und Wasserabweisung verstehen

Sonne baut Lignin ab, Holz vergraut und wird rau. Produkte mit UV-Absorbern und hydrophoben Additiven verlangsamen diesen Prozess stark. Achte auf Herstellerangaben und erneuere Schutzschichten rechtzeitig, bevor Wetterspuren wieder dominieren.

Endholz und Kanten konsequent versiegeln

Endholz saugt Feuchtigkeit wie ein Strohhalm. Sättige Stirnflächen extra, arbeite Kantenrundungen sauber aus und achte darauf, dass Finish dort nicht zu dünn wird. Diese Stellen entscheiden oft über die Gesamtlebensdauer deiner Möbel.

Beschläge, Schrauben und Kontaktkorrosion vermeiden

Nutze Edelstahl A2/A4 oder Messing, trenne Metall und Holz mit dünnem Dichtmaterial und ziehe Schrauben nur handfest nach. So knarzt nichts, es gibt keine unschönen Rostfahnen, und die Verbindungen bleiben über Jahre zuverlässig stabil.

Pflege, Lagerung und jährliche Auffrischung

Frühjahr: kontrollieren, reinigen, punktuell ölen. Sommer: Schattenplätze nutzen, Staub abwischen. Herbst: gründlich säubern, Schutzschicht auffrischen. Winter: trocken, luftig lagern. Diese einfache Routine erspart dir große Sanierungen später.

Pflege, Lagerung und jährliche Auffrischung

Verwende milde Seifenlauge, weiche Bürste und viel Wasser. Keine Hochdruckreiniger auf kurze Distanz, sie reißen Fasern auf. Trockne anschließend gut ab, bevor Schutzhüllen draufkommen, damit keine eingeschlossene Feuchte Flecken verursacht.
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